Vorträge

Die Fachstelle Soziale Gerechtigkeit bietet Vorträge und Workshops zu verschiedenen Themen an.

 

Wenn Sie an einem solchen Vortrag interessiert sind (für einen Gottesdienst, einen Infoabend, eine Jugendgruppe...) oder Fragen haben, können Sie sich hier mit der Fachstelle in Verbindung setzten.

Die Heilsarmee und soziale Gerechtigkeit - Eine Armee in Aktion. (Christine Tursi – Vortragssprachen: Deutsch, Französisch, Englisch) 

Was macht eine gerechte Welt aus, warum setzt sich die Heilsarmee dafür ein und was kann jeder von uns machen, um diesem Ziel einen Schritt näher zu kommen? Diese Fragen werden im Rahmen einer Diskussionsrunde nach einem kurzen Vortrag gemeinsam beantwortet. Ziel dieses Austausches ist, auf konkrete Ideen und mögliche Projekte, die in den Heilsarmee-Korps realisiert werden könnten, zu kommen. Basiswerkzeuge für den Einsatz für soziale Gerechtigkeit werden auch in diesem Rahmen vermittelt.

 

Menschenhandel: Moderne Sklaverei weltweit, europaweit und in der Schweiz. (Christine Tursi – Vortragssprachen: Deutsch, Englisch, Französisch)

Auf der Welt werden zurzeit 27 Millionen Menschen gehandelt und ausgebeutet. Oft fühlt man sich sprachlos und machtlos, wenn man mit dieser Tatsache konfrontiert wird. Als Heilsarmee glauben wir, dass wir uns gegen diese moderne Form der Sklaverei einsetzen müssen. In diesem Vortrag erfahren Sie mehr über Menschenhandel und Ausbeutung, den Einsatz der Heilsarmee weltweit und was Sie konkret in ihrem Korps und in ihrem persönlichen Leben machen können.

 

Christine Tursi hat einen Masterstudiengang in Sprachwissenschaften & Kommunikation absolviert und leitet zurzeit die Fachstelle für Soziale Gerechtigkeit der Heilsarmee Schweiz. Sie vertritt die Schweiz im europäischen Netzwerk der Heilsarmee für den Einsatz gegen Menschenhandel. 

Rahab - die Prostituierte an der Stadtmauer Jerichos. Rahab - ein Dienst unter Frauen in Prostitution. (Katharina Baumberger – Vortragssprache: Deutsch)

Das Milieu der Prostitution breitet sich rasant aus. Immer mehr Frauen kommen in die Schweiz, um einen Ausweg aus ihrer wirtschaftlichen Notlage zu suchen. Die Nachfrage nach sexuellen Dienstleistungen ist offenkundig. Es ist ein Milliardengeschäft und viele profitieren davon. Nicht von der Hand zu weisen: auch die Schweiz ist Transit- und Zielland des Menschenhandels. Die Heilsarmee setzt ein Zeichen, indem sie die Rahab-Arbeit in verschiedenen Schweizer Städten fördert. Auch in Basel ist ein Team von Freiwilligen unterwegs im Milieu und begleitet Frauen, die ihr Leben verändern wollen. 

 

Katharina Baumberger ist Sozialarbeiterin und leitet die Rahab-Arbeit, eine aufsuchende und begleitende Arbeit im Milieu der Stadt Basel. 

Häusliche Gewalt: Ist Prävention möglich? Ein Beispiel aus Ecuador. (Tabea Wipf – Vortragssprachen: Deutsch, Französisch und Spanisch)

 

Ecuador, ein Land mit einer solchen Vielfältigkeit an Landschaft, Klima, Früchten und Menschen. Wie viele Länder Amerikas war auch Ecuador ein Einwanderungsland. Von den indigenen Bevölkerungsgruppen über Afro-Ecuadorianer zum Euro-Amerikaner besteht eine grosse Vielfalt. Was so bereichernd und interessant tönt, ist oft auch ein Anlass zur Diskrimination und Mobbing. Der Machismo, der Alkohol- und Drogenkonsum und ein tiefes Selbstwertgefühl sind fördernde Faktoren für häusliche Gewalt. Wie begegnet die Heilsarmee dieser Tatsache und wie geht sie dagegen an?

 

Tabea Wipf-Zünd, von Beruf Pflegefachfrau, war von 2011-2014 mit ihrem Mann Markus als Projektverantwortliche in Ecuador tätig. Projekte wie Gewaltprävention und das Projekt für ältere Menschen waren ihre zentralen Aufgaben.

 

Gesundheitswesen in der Demokratischen Republik Kongo (Verena Henggi – Vortragssprachen: Französisch, Deutsch) 

Die Heilsarmee startete in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) im Jahr 1936 ein medizinisches Programm. Heute besteht dieser Dienst in der DRK und der Republik Kongo aus 32 Gesundheitszentren, zwei Spitälern und drei Geburtenkliniken, verteilt auf verschiedene Stadt- und Landgebiete.

 

Verena Henggi ist von Beruf Hebamme und seit drei Jahren im Ruhestand. Von 1981 bis 1991 arbeitete sie als Hebamme in der Demokratischen Republik Kongo. Als externe Mitarbeiterin der Heilsarmee Schweiz, unterstützt und begleitet Verena Henggi das Gesundheitsprojekt mit regelmässigen Besuchen, Weiterbildungen, Evaluationen und Supervisionen sowie Wartung der verschiedenen Häuser und dem medizinischen Material.

Bildung in Haiti: ein langjähriges Engagement (Alberto Schumaker – Vortragssprachen: Deutsch, Englisch, Portugiesisch und Spanisch// Jean Volet – Vortragssprachen: Français, Anglais) 

Warum sollte sich die Heilsarmee Schweiz um die Bildung in Haiti kümmern? Und warum ist Bildung so wichtig für das ärmste Land der westlichen Hemisphäre, insbesondere nachdem es 2010 durch ein Erdbeben der Stärke 7.0 völlig zerstört wurde? 

Um solchen Fragen zu beantworten, wird der Vortrag der langjährigen Zusammenarbeit zwischen der Heilsarmee Schweiz und Haiti beschrieben und wie wichtig die Bildung für die Entwicklungszusammenarbeit im Allgemeinen ist. Weiter wird die Arbeit der Heilsarmee nach dem verheerenden Erdbeben beschrieben.

 

Alberto Schumaker Ferraz stammt aus São Paulo, Brasilien. Er arbeitet bei Mission & Entwicklung und ist verantwortlich für die Entwicklungsprojekte in Lateinamerika und in der Karibik. Die Arbeit hin zu universellen Rechten und deren Erhalt ist Teil seiner Arbeit.

 

Jean Volet ist Heilsarmeeoffizier und lebte während der Wiederaufbauphase für drei Jahre in Haiti. Dort war er für die Immobilienprojekte zuständig. Heute arbeitet er Teilzeit bei Mission & Entwicklung und im Heilsarmee-Korps in Neuchâtel.

Armut in der Schweiz (Daniel Röthlisberger – Vortragssprachen: Deutsch, Englisch)

 

Gibt es Armut in der Schweiz? Das überhaupt diese Fragestellung existiert, zeigt schon das Dilemma in diesem Themenfeld auf. Obwohl die Sozialversicherungen in der Schweiz bis dahin gut funktionieren, gibt es eine sehr grosse Zahl von Armutsbetroffenen, wenn die auch nicht immer für uns sichtbar sind. Auch stellen wir als Heilsarmee fest, dass Armut nicht nur mit Finanzen zu tun hat; es gibt auch andere Gesichter der Armut. Das Sozialwerk der Heilarmee will die Armut ganzheitliche angehen. Ganz nach dem Prinzip Suppe, Seife, Seelenheil. Nur wenn wir es schaffen, die Menschen und deren Umfeld ganzheitlich zu erfassen und ganzheitliche Lösungsansätze verwenden, werden wir unserem Auftrag gerecht. Und wie könnte dies aussehen?

 

Daniel Röthlisberger ist seit 2010 Leiter des Sozialwerkes und Mitglied in der Direktion der Heilsarmee Schweiz, Österreich und Ungarn. 

 

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