Programm zur Armutsbekämpfung

Lebensunterhalt armer Familien stärken

Zielgruppe: arme Familien und HIV-infizierte Personen

Projektkategorie: Lebensunterhalt, Wasser, HIV

Projektziel: Die Widerstandsfähigkeit (Resilienz) von Gemeinschaften erhöhen, Lebensunterhaltsysteme von Familien und Zusammenhalt der Gemeinschaften stärken.


Die Heilsarmee ist in Myanmar seit 1915 tätig. Die Schweiz unterstützt in Myanmar seit 2004 Entwicklungsprojekte (Wasser und Lebensunterhalt) und hat zusammen mit Norwegen massiv zur Professionalisierung der Projektarbeit beigetragen.
Das Programm richtet sich mit verschiedenen Massnahmen an die landlose und ärmere Bevölkerung in ländlichen Gebieten. Durch besseren Zugang zu trinkbarem Wasser werden ganze Dorfgemeinschaften gestärkt und wasserbürtige Krankheiten bekämpft. Gleichzeitig sorgt die Heilsarmee mit Prävention und Pflege für HIV-Infizierte und ihre Familien. Um der individuellen Situation jeder Gemeinschaft gerecht zu bleiben, hat die Heilsarmee ein Dorfinitiativ- und Mikrokreditsystem aufgebaut, die es den Dorfentwicklungsräten ermöglicht, kleinere Initiativen für die ärmsten Familien durchzuführen. Aus der Vergangenheit lassen sich Beispiele nennen wie Schweineaufzucht (ist traditionell eine Frauenarbeit) oder Toilettenbau.

Die Projekte werden immer zu einem gewissen Teil von den Familien selber finanziert und von Selbsthilfegruppen oder Dorfentwicklungsräten verwaltet und begleitet. Gleichzeitig will das Projekt die Bevölkerung auf Gendergerechtigkeit, HIV-Prävention und Massnahmen zur Gesundheitsvorsorge sensibilisieren. Heute sind über fünfzig Dörfer verschiedener Regionen in dieses Projekt involviert.

Der Ansatz, der dem Projekt zu Grunde liegt, baut darauf auf, dass auch die wirtschaftlich Armen das Potenzial haben, ihre Umstände zu ändern. Die Rolle der Heilsarmee ist es, die Träume von Dorfgemeinschaften zu hören und sie zu unterstützen, diese zu realisieren – mit eigener harter Arbeit und eigenem lokalen Wissen. Das Leben ist oft sehr schwierig in diesen Dorfgemeinschaften. Die Menschen leben mit einem Gefühl der Machtlosigkeit, einer Abhängigkeit von den Reichen oder Mächtigen und keiner Möglichkeit gegen Missstände Einspruch zu erheben. Mit dem Projekt will die Heilsarmee, dass die Menschen realisieren, dass sie selber und als Gemeinschaften, Agenten des Wandels sind und wieder Hoffnung haben, dafür zu kämpfen.


Interview mit Kapitän Daniel Imboden

Erlebnisse und Eindrücke seines Projektbesuches

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