Dorfentwicklungsprogramm

Verbesserung des Lebensunterhalts und der Gesundheit

Zielgruppe: verletzliche Familien

Projektkategorie: Lebensunterhalt

Projektziel: Starke, unabhängige Dorfgemeinschaften aufbauen, Widerstandsfähigkeiten stärken und sie ermächtigen, ihre Stimmen zu erheben.


In den drei Gegenden Khyber Pakhtunkhwa, Sindh und Punjab werden etwa 60 Dorfgemeinschaften begleitet. Die Heilsarmee Pakistan arbeitet mit Dorfentwicklungsräten, denen zum Teil Salutisten und Offiziere angehören. Diese Räte analysieren das Potential ihrer Dorfgemeinschaften, um sie zu stärken und identifizieren die besonders hilfsbedürftigen Familien, um ihnen Unterstützung anzubieten.

Die Instrumente und Massnahmen im Programm sind vielfältig und können je nach Potential und Bedarf angepasst werden. So organisieren die Dorfentwicklungsräte Näh- und Stickkurse für Frauen, ausserschulische Unterrichtsstrukturen für Kinder oder Alphabetisierungskurse und Gesundheitskurse für Frauen. Mit Hilfe der Heilsarmee helfen sie Familien mit kleineren Startsummen für Rikschas, Kioskläden oder sonstigen Einkommens generierenden Initiativen. Auch Nutztiere wie Ziegen und Geflügel sind Teil des Projektes. Bei grosser Armut verhelfen diese den Menschen zu einem regelmässigen Minimaleinkommen. Regelmässig werden die Menschen auch in Diskussionsrunden und Kampagnen integriert, wo gesundheitliche Fragen über Krebs, HIV, Dengue, Malaria, Hepatitis oder der Umgang mit sauberem Trinkwasser beleuchtet sowie Umweltschutz oder Bevölkerungswachstum thematisiert werden.

Ziel ist, dass jede Dorfgemeinschaft einen funktionierenden Dorfentwicklungsrat hat, der verantwortlich und rechenschaftspflichtig ist. Diese Räte sind mit einer klaren Vision ausgerüstet und besitzen die nötigen Fähigkeiten, soziale, politische und wirtschaftliche Angelegenheiten, welche die Gemeinschaften beeinflussen, anzugehen. Durch ihre Netzwerke sollen sie auch fähig sein, Entscheidungsträger für das Wohl der Gemeinschaft zu beeinflussen. Im Konkreten geht es darum, die Dorfgemeinschaften zu mobilisieren und zu stärken, um Herausforderungen wie Drogenabhängigkeit, Krankheit, Analphabetismus, Ungerechtigkeit, Arbeitslosigkeit und Armut zu bekämpfen. Gleichzeitig sind sie dadurch auch besser ausgerüstet, um potenziell zerstörerischen Naturereignissen vorzubeugen und besser damit umzugehen. Die Heilsarmee hilft mit Aus- und Weiterbildung sowie Vernetzung dieser Dorfentwicklungsräte. Momentan sind etwa 3000 Familien in irgendeiner Form mit Entwicklungsinitiativen der Heilsarmee verbunden.
Mit diesem Ansatz hat die Heilsarmee vor Ort einen grossen Vorteil gegenüber anderen zeitgebundenen Projekten und ist lokal stark verankert. Dadurch kann sie sich auch in Nothilfe und Rehabilitation engagieren, wie zum Beispiel beim Rehabilitationsprojekt nach der Überschwemmungskatastrophe von 2010, welches teilweise von der Glückskette finanziert wird.



Interview mit Majorin Bernice Rehmat

Leiterin "Produkte und Qualität" bei Sally Ann

 

 

 

Die Geschichte von Nasreen

Lebensqualität der ganzen Familie wurde verbessert

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